Therapie

Wann ist Therapie anzuraten?
Möglicherweise haben Sie negative Erfahrungen gemacht, sind mit schwierigen Situationen konfrontiert, haben einen hohen inneren Leidensdruck oder häufig körperliche Beschwerden (für die es keine ausreichende medizinische Erklärung gibt) und kommen damit alleine nicht mehr zurecht. Dann kann es sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu holen. Sie benötigen keine Empfehlung des Arztes – auch keine Überweisung.

Was heißt Verhaltenstherapie?
Man unterscheidet verschiedene Psychotherapiearten, die sich durch die Betrachtung und Behandlung der vorliegenden Probleme unterscheiden. Eine Form der Psychotherapie ist die Verhaltenstherapie.
Verhaltenstherapie gilt als eine wirksame, gut erforschte Behandlungsmethode, die unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren einbindet. Bei dieser Therapieform wird – im Unterschied zur Psychoanalyse – davon ausgegangen, dass im Laufe des Lebens unser Verhalten, unsere Einstellungen, Denkmuster und Gefühlsreaktionen erlernt wurden, z.B. durch Nachahmung oder bestimmte Erfahrungen. So können z.B. durch schlechte Erlebnisse Angststörungen entstehen.

Organisatorisches
Zunächst melden Sie sich telefonisch oder über das Kontaktformular, um einen Termin auszumachen. Sie können pünktlich zum Termin erscheinen, da Sie keine Wartezeit haben. Eine therapeutische Sitzung dauert 50 Minuten, Paargespräche und Gruppentherapiesitzungen 100 Minuten. Wenn Sie privat versichert sind, erkundigen Sie sich bitte vor der ersten Sitzung über die Erstattungsmodalitäten Ihrer Kasse. Im Erstgespräch wird dann entschieden, ob eine Indikation für eine Therapie besteht. Da der therapeutische Erfolg zu einem großen Teil von der therapeutischen Beziehung abhängt, ist es wesentlich, dass Sie sich im therapeutischen Setting wohl fühlen.

Ablauf
Nachdem die Therapeutin nach dem Erstgespräch eine Diagnose gestellt und Informationen dazu erteilt hat, werden gemeinsam Therapieziele besprochen. Die Verhaltenstherapie schließt verschiedene Gesprächsformen und Methoden, z.B. Konfrontationsübungen, in den Therapieverlauf ein. Vergangenheitserfahrungen werden ebenfalls berücksichtigt. Eine Persönlichkeitstestung über Fragebogen kann durchgeführt werden.
Um einen guten Therapieerfolg zu erreichen, ist es sinnvoll, die Sitzungen zunächst wöchentlich durchzuführen. Im weiteren Verlauf können die Abstände vergrößert werden, je nach Bedürfnis.

Was wird behandelt?

Behandlungsspektrum Erwachsene:

  • Ängste
  • Depressionen (z.B. bei Eheproblemen oder Trauer)
  • Zwänge
  • Traumatisierungen
  • Essstörungen
  • Schizophrenieforme Störungen, die bereits psychiatrisch behandelt werden
  • Somatoforme Störungen
  • Psychische Belastungen bei chronischen körperlichen Erkrankungen
  • Bipolare Störungen
  • Burn-out

Behandlungsspektrum Kinder und Jugendliche:

  • ADHS
  • Ängste
  • Depressionen
  • Zwänge
  • Autismus
  • Soziale und emotionale Störungen